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Kostenberatung

Die Befürchtung, hohe Kosten tragen zu müssen, hält viele Menschen davon ab, Rechtsrat einzuholen.
Doch guter Rat muss nicht immer teuer sein!

Hier soll Ihnen ein kleiner Überblick über die potentiellen Rechtsanwaltskosten gegeben werden.

✓ Kennenlerngespräch

Eine gute Rechtsberatung setzt gegenseitiges Vertrauen voraus. Im Rahmen eines kostenlosen Kennenlerngespräches möchte ich Ihnen die Gelegenheit geben mich kennenzulernen, damit sie unbefangen entscheiden können, ob Sie Ihr Recht in meine Hände legen wollen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass im Rahmen des Kennenlerngespräches keine Rechtsberatung erfolgen kann, sondern lediglich ein Überblick über die allgemeine Vorgehensweise und potentiell anfallende Kosten geboten wird. Sollten Sie sich dafür entscheiden, durch mich vertreten zu werden, so kann direkt im Anschluss ein Beratungsgespräch erfolgen. Sie brauchen keinen weiteren Termin!

✓ Erstberatung

Die Kosten über eine anwaltliche Erstberatung sind, wie auch die übrigen Gebühren, im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) geregelt. Nach § 34 RVG sind die Kosten für eine Erstberatung der Höhe nach auf 190,00 € zzgl. 19% MwSt., also insgesamt 226,10 € begrenzt.

Grundsätzlich wird bei Bemessung der Gebühr Dauer und Umfang der Rechtsberatung berücksichtigt, so dass ein kurzer und einfacher Rechtsrat durchaus auch nur Kosten in Höhe von z.B. 50,00 € zzgl. 19% MwSt. auslösen kann.

Sollten Sie über eine Rechtsschutzversicherung verfügen, so wird die Erstberatung mit dieser liquidiert. Bedenken Sie jedoch, dass zumeist eine Selbstbeteiligung vereinbart worden ist, welche Sie in jedem Fall selbst tragen müssen. Die Anfrage bei der Rechtsschutzversicherung ist ein Service der Kanzlei und für Sie mit keinerlei Kosten verbunden.

✓ Beratungshilfe

Sollten Sie aufgrund Ihrer persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse nicht dazu in der Lage sein, die Kosten für die Erstberatung selbst zu tragen, so könnte Ihnen ein Anspruch auf Beratungshilfe zustehen.
Zu diesem Zwecke sollten Sie sich an das zuständige Amtsgericht wenden, um dort einen Beratungshilfeschein zu beantragen. Das entsprechende Formular finden Sie im Downloadbereich.
Mit dem Beratungshilfeschein können Sie sodann eine Erstberatung sowie auch eine außergerichtliche Interessenvertretung beanspruchen und zahlen lediglich einen Betrag in Höhe von 15,00 €. Die übrigen Kosten werden von der Staatskasse getragen.

✓ Außergerichtliche und gerichtliche Interessenvertretung

Auch bei der außergerichtlichen Interessenvertretung hat das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) entsprechende Regelungen getroffen, so dass wir Rechtanwälte gehalten sind, unsere Gebühren streitwertabhängig abzurechnen.
In einigen Fällen gibt es gesetzliche Vorgaben, nach denen sich der Streitwert bemisst. Über diese werden Sie sodann im Einzelfall gesondert informiert und bestätigen diese Information durch Gegenzeichnung eines sog. Wertgebührenhinweises. Sämtliche entstehenden Gebühren verstehen sich zzgl. Auslagen sowie 19% MwSt. Darüber hinaus ist es möglich, die Gebühren gesondert zu vereinbaren, z.B. durch Honorarvereinbarungen, in denen ein Stunden – oder Erfolgshonorar festgelegt wird. Die Gebühren werden in diesen Fällen individuell nach Umfang der Tätigkeit sowie Schwierigkeit der Sach- und Rechtslage festgelegt, so dass eine pauschale Auskunft an dieser Stelle nicht möglich ist.

✓ Prozesskostenhilfe

Im Rahmen eines Gerichtsverfahrens besteht die Möglichkeit Prozesskostenhilfe für Sie zu beantragen, sofern Sie den Rechtsstreit aus eigenen Mitteln nicht finanzieren können.
Die Bewilligung von Prozesskostenhilfe ist jedoch nicht nur an die Voraussetzung der wirtschaftlichen Bedürftigkeit geknüpft. Darüber hinaus muss die beabsichtigte Rechtsverteidigung oder Rechtsverfolgung hinreichende Aussicht auf Erfolg bieten und darf nicht mutwillig erscheiden. Darüber entscheidet stets das Gericht. Ein entsprechendes Formular steht Ihnen im Downloadbereich zur Verfügung.

✓ Pflichtverteidigung

Die Bestellung eines Pflichtverteidigers ist hingegen nicht an die wirtschaftliche Bedürftigkeit geknüpft. Einen Anspruch auf einen Pflichtverteidiger haben Sie nur dann, wenn Ihnen ein Verbrechen zur Last gelegt wird, eine Inhaftierung droht oder Sie sich in Untersuchungshaft befinden oder aber es aus sonstigen Gründen erforderlich ist, dass ein Rechtsbeistand Sie vertritt, z.B. weil Sie sich selbst nicht verteidigen können. Die Voraussetzungen werden im Einzelfall geprüft und ein entsprechender Antrag für Sie gestellt.

Gerne ermittele ich vor Erteilung des Mandats das potentielle Kostenrisiko für Sie und stehe Ihnen auch während der Mandatsbearbeitung bei Fragen rund um die Rechtsanwaltsgebühren zur Verfügung.